Vitamine

Vitamine sind Stoffe, die der Körper für die ordnungsgemäße Funktion der Organe im Körper braucht, aber selbst nicht herstellen kann. Vitamine MÜSSEN also unbedingt mit der Nahrung aufgenommen werden, sie sind essenziell. Die Einteilung der Vitamine nach dem Alphabet hat entdeckungshistorische Gründe. 1915 wurden in den USA als erstes 2 Vitamine aus der Nahrung extrahiert, nämlich Vitamin A und die gesamte Gruppe der B-Vitamine. Einige der Vitamin-B Gruppe sind wieder herausgefallen, da sich nachträglich herausgestellt hat, das diese doch nicht wichtig sind oder sie können vom Körper selbst synthetisiert werden
Man unterscheidet Vitamine unter anderem in ihrer Löslichkeit in Wasser. Es gibt die wasserunlöslichen Vitamine A, D, E und K und die wasserlöslichen Vitamine B und C. Wasserlösliche Vitamine werden sehr leicht aufgenommen und im Körper sehr schnell wieder ausgeschieden. Dadurch ist eine Vergiftung mit wasserlöslichen Vitaminen sehr unwahrscheinlich (aber nicht unmöglich, Vorsicht bei Niereninsuffizienz!). Die fettlöslichen Vitamine A, D, E und K werden besser mit fettreicher Nahrung aufgenommen (ein Butterbrot reicht schon), da sie sonst einfach wieder ausgeschieden werden. Bei bestimmten Medikamenten (z.B. Xenical(R), oder die "Pille") ist darauf zu achten, dass diese Vitamine vermehrt zugeführt werden müssen, um keine Mangelerscheinung auszulösen.

Als Merkhilfe und Eselsbrücke für den Alltag gilt die E D E K A - Regel für die fettlöslichen bzw. wasserunlöslichen Vitamine!

Nicht minder wichtig sind die Mineralstoffe und Spurenelemente.

Vitamine Bedarf z.B. in: Mangel-
Erscheinungen

Vitamin A (Retinol)

Vitamin A ist im Körper vor allem für das Sehen, die Wachstumsförderung und die Reproduktion verantwortlich.

1-2 mg (entspricht ca 5.000 - 8500 I.E.)
krit.Dosis:
7,5/Tagmg
Möhren,
Aprikosen,
Löwenzahnblüten
Nachtblindheit
Antioxidans
Dazu gehört auch das ß-Carotin, welches eine Vorstufe darstellt und in der Leber zu Vitamin A umgewandelt wird. Als Antioxidans
8mg

zu den B- Vitaminen

Vitamin C (Ascorbinsäure)

Vitamin C hat eine tragende Rolle im Stoffwechsel des Körpers. Es verhindert sog. "freie Radikale" im Körper, ist bei der Immunabwehr von Bedeutung, hilft beim Arzneistoffabbau in der Leber und vieles andere mehr. In der Lebensmittel-
industrie wird Ascorbinsäure auch zum Haltbarmachen von Speisen und Getränken verwendet.

ca. 100 mg.
Als Antioxidans
ca. 500mg
Bei grippal. Infekt ca.1-3gr
krit.Dosis:
ab 5 -15 Gramm
Orangen Skorbut (daher der Name "A-scorbin-säure", zu Deutsch: gegen den Skorbut.

Die Krankheit äußert sich durch Blutungen, die durch brüchige Kapillaren verursacht werden, da diese infolge einer gestörten Kollagenfaserstoff-
wechselstörung (verursacht durch Vitamin C-Mangel) nicht richtig gebildet werden können.

Vitamin D2 und D3 (Calcitriole)

Die Vitamine der D-Gruppe sorgen für die Aufnahme von Kalzium in das Blut. Somit ist die Kombination von Kalzium und Vitamin D sehr sinnvoll, da so mehr Kalzium ins Blut gelangt, um dann in die Knochen eingebaut zu werden. Auch dazu trägt das Vitamin D bei. Die genauen Wirkungs- mechanismen hierzu sind noch nicht bekannt.

Der Tagesbedarf eines Erwachsenen und Säugling liegt bei ca.

10 µg.

krit.Dosis:
ab 25,0 µg

Fisch, Sahne
UV-Licht
Rachitis (mangelhafte oder fehlende Verknöcherung des Knorpelgewebes). Des Weiteren zeugen Ruhe- und Appetitlosigkeit von einem Vitamin D-Mangel. Säuglinge und Kleinkinder sollten auf jeden Fall vorsorglich mit ausreichend Vitamin D versorgt werden (in Form von Tabletten).
Vitamin E (Tocopherol)

Die Wirkungen von Vitamin E sind heute unumstritten. Es wird ein positives Eingreifen in den Abbau oxidativer Prozesse im Körper diskutiert. In Experimenten schützt Vitamin E nicht nur Enzyme und Hormone, sondern auch andere Vitamine und Lipide vor oxidativem Abbau.

ca. 100-1000 mg.
krit.Dosis:
ab 2000mg
Ernüssen,
Weizemkeime,
Maiskeim-,
Sonnenblumen-Öl
Unfruchtbarkeit und neuromuskuläre Funktions-
störungen
Antioxidans
Vitamin K2 und K3 (Phyllochinole)

Die Vitamine der K-Reihe sind vor allem für die Blutgerinnung enorm wichtig.

ca. 60-80 µg
krit.Dosis:
100µg
Broccoli Ohne Vitamin K hat ein Mensch bei einer Verletzung eine um 30% schlechtere Gerinnung, da bei ihm die Bildung der Gerinnungsfaktoren nicht richtig funktioniert.

Die Angaben zu diesem Thema stammen u.a. aus "Allgemeine und spezielle Pharmakologie und Toxikologie", Forth, Henschler, Rummel, Starke (Hersg.), 7. Auflage 1996, Spektrum Verlag sowie Bilder und Texte vom Centrum-Vitamin-Spurenelemente-Mineralstoff-Plakat



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